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Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

ExkursionWährend der diesjährigen Projektwoche boten Herr Hacker und Herr Ludwig uns, 18 Schülern der zwölften Klassen, eine einzigartige Gelegenheit zur Vorbereitung auf die Geschichtsprüfung. Mit dem Zug machten wir uns am Montagmorgen auf den Weg in die Hauptstadt. Als nach unserer Ankunft endlich die wichtigste Frage (Wie nennen wir unsere Whatsapp-Gruppe?) geklärt und unserer Gepäck sicher im Hotel verstaut war, stand dem Beginn unserer Unternehmungen (mal abgesehen von der U-Bahn, die uns unter anderem am „Hacke(r)schen Markt“ vorbeiführte) nichts mehr im Weg. Unser erster Halt, hieß Checkpoint Charlie. Bei unserem Besuch im Mauermuseum gewannen wir einen umfangreichen und detaillierten Einblick in die Teilung Berlins. Probesitzen im Trabbi und anschauliche Exponate, die zum Zugreifen einluden, eröffneten uns neue Blickwinkel…
Am Dienstag begaben wir uns in einen anderen Abschnitt der Geschichte. Im deutsch-historischen Museum konnten wir anhand zahlreicher Ausstellungsstücke die Zeit von der Reichsgründung, über die Weimarer Republik und zwei Weltkriege bis hin zur deutschen Teilung erleben. Berlin bietet allerdings nicht nur in Museen Wissenswertes aus vergangener Zeit. Vieles kann man auch unterwegs beobachten. Nach einer kleinen Stärkung bei Vapiano spazierten wir deshalb unter der Leitung von Herrn Ludwig und Herrn Hacker durch die Stadt und besichtigten dabei unter anderem das Holocaust Mahnmal. Abgerundet wurde der Tag mit einem Exkurs in die Geschichte Berlins im Speziellen. Die Erlebnisausstellung „Story of Berlin“ nahm uns mit in die Vergangenheit und ließ uns selbst durch die bewegte Geschichte Berlins bis in die heutige Zeit gehen und die Veränderungen am eigenen Leib miterleben. Im Anschluss nahmen wir an einer Führung durch einen Atomschutzbunker teil, die uns zum Nachdenken anregte.
Der Mittwoch war wieder der DDR gewidmet. Morgens machte sich die Reisegruppe Hacker-Ludwig auf den Weg nach Hohenschönhausen ins Stasimuseum. Dort erfuhren wir allerhand Interessantes über die Gründung, Arbeit und Methoden der Stasi. Da die Büro- und Verwaltungsräume der ehemaligen Stasizentrale noch erhalten und original eingerichtet sind, ermöglichte uns die Gedenkstätte ein Gespür für die Atmosphäre und eröffnete uns einen tiefen Einblick. Im Anschluss widmeten wir uns dem Alltag in der DDR und konnten durch viele Aktionen zum Ausprobieren und Mitmachen allerhand Kurioses, Interessantes und Lustiges erfahren. Beispielweise schlüpften wir in sonderbare Modetrends der 60/70er Jahre und lernten Ossi-Vokabular.
Ein Besuch im Bundestag rundete die Reise am Freitag ab. Während einer Führung erhielten wir einen detaillierten Überblick über die Arbeit und Aufteilung, sowie die Geschichte des Reichstagsgebäudes und durften uns zusätzliches Infomaterial mitnehmen. Einige Zeit später machten wir uns erschöpft und müde auf den Weg zurück in die Heimat.
Natürlich bot uns die Woche auch neben diesen Veranstaltungen zahlreiche tolle Freizeitmöglichkeiten, die für jeden genau das -richtige boten und den Unterricht ergänzten.
Ganz besonders möchten wir uns noch einmal bei Herrn Hacker und Herrn Ludwig bedankten, die uns diese Reise ermöglichten und sie unvergesslich machten.
(A. Hubert, 08.11.2016)
Stichwörter: Geschichte, Berlin
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